Neuer Flyer „Kulturgenuss in Rottenburg am Neckar“

Neu ist der Kulturfolder „Kulturgenuss in Rottenburg“. Der Folder bündelt die bereits vorhandenen Flyer von römischem Museum, Sülchgaumuseum, der Synagoge Baisingen, dem Diözesanmuseum, der Sülchenkirche, der Weggentalkirche, dem Führungsangebot „Urbs pia“ und dem Stadtführungsflyer.

 Flyer "Kulturgenuss in Rottenburg am Neckar" bündelt die kulturellen Angebote in der Stadt
Der Flyer „Kulturgenuss in Rottenburg am Neckar“ bündelt die kulturellen Angebote in der Stadt.

Zudem wird mit einem Einleger auf die Veranstaltungshighlights im Jahr 2018 hingewiesen. Dieser Folder entstand in Kooperation zwischen der WTG und dem Kulturamt der Stadt Rottenburg.

Neckar-Erlebnis-Tal mit neuem Konzept auf der CMT 2018

Dieses Jahr wird sich der Verein Neckar-Erlebnis-Tal mit seinem neu gestalteten Messestand deutlich von anderen Angeboten abheben – ohne dabei abgehoben zu sein. Deshalb wird Künstler aus der Region auf der Messe CMT 2018 in Stuttgart eine Plattform geboten, ihre Werke und Arbeit zu zeigen.

Der Verein Neckar-Erlebnis-Tal bietet Künstlern eine Plattform auf der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit.
Der Verein Neckar-Erlebnis-Tal bietet Künstlern eine Plattform auf der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit, der CMT 2018.

Über 2000 Aussteller präsentieren sich vom 13. Bis 21. Januar auf der Messe Stuttgart. „Mit dem vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg prämierten Projekt ‚Rad und Kunst‘ zeigen wir, wie vielfältig die Kunst- und Kulturlandschaft im Neckar-Erlebnis-Tal (NET) ist. Genau diese Besonderheit kommt nun auch auf die Urlaubsmesse CMT 2018, wo man an unserem Stand Kunstschaffende, aber auch viele andere Menschen aus unserer Region treffen und mit ihnen ins Gespräch kommen kann“, berichtet Frank Börnard, zweiter Vorsitzender des Vereins.

Jeden Tag sind interessante Besucher auf der Aktionsfläche: „Das Spektrum reicht vom Maskenschnitzer Bruno Springmann oder dem Kakteenexperten Holger Dopp (beide Horb) bis zu Irmgard Haag-Dietz von  „Frau Wolle“ und Andrea Schuler-Schakurski von der Pralinen-Manufaktur „Pralinimo“ (beide Sulz). Selbstverständlich stehen an allen Tagen Expertinnen und Experten für die vielen touristischen Angebote aus Sulz, Horb, Eutingen, Starzach und Rottenburg für die Fragen der Gäste zur Verfügung“, ergänzt Christina Gsell, ebenfalls zweite Vorsitzende. Informationen aus erster Hand gibt es von Dr. Monika Laufenberg über das Dorfmuseum Kulturtankstelle (Starzach-Börstingen), von Dorothee Jakubowski über „das chamaeleon Theaterwelten“ (Horb) und vielen weiteren.

Axel Blochwitz, Vorsitzender des NET, sieht im ungewöhnlichen Konzept des Standes eine Chance: „Mit ‚Rad und Kunst‘ heben wir uns von den üblichen touristischen Angeboten der CMT deutlich ab, ohne abgehoben zu sein. Denn neben der Kunst kommen unsere Kernangebote selbstverständlich nicht zu kurz: Radfahren, Wandern, Bootstouren – und viele Erlebnisangebote am Oberen Neckar entlang.“

Info CMT 2018:

  • Die CMT ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
  • Den Stand des Neckar-Erlebnis-Tals finden Sie in der Oskar Lapp Halle (Halle 6),
  • Standnummer 6B40.

„KrippenSpiele“ in der Zehntscheuer Rottenburg

Unter dem Titel „KrippenSpiele“ zeigt der Kulturverein Zehntscheuer vom 29. November bis 7. Januar 2018 Arbeiten von etwa 30 Künstlerinnen und Künstlern.

Die ältesten Darstellungen der Geburt Christi stammen bereits aus dem 4. Jahrhundert und finden sich in der Ikonografie mit der Krippe im Stall, dem Stern von Bethlehem und den heiligen 3 Königen in immer wiederkehrenden Bildmotiven der Kunstgeschichte bis heute.

Diese Ausstellung belebt den kunstgeschichtlichen Aspekt neu und ermöglicht durch den Titel „KrippenSpiele“ den Teilnehmern bei der Auswahl ihrer künstlerischen Techniken und Darstellungsformen auch szenische Beiträge, Fotos, Performances und Klanginstallationen, neben den klassischen Techniken Zeichnungen, Malerei und Skulptur.

Die Ausstellung präsentiert religiöse, aber auch distanzierte und kritische Haltungen zur Weihnachtsgeschichte.

Teilnehmende Künstler:

Susanne Brändle, Gertrud Buder, Petra Ariane Ehinger, Ralf Ehmann, Hannelore Fehse, Renate Gaisser, CHC Geiselhart, Axel von Criegern, Anina Gröger, Klaus Hack, Thomas Heger, Susanne Höfler, Mandy Kabirschke, EBBA Kaynak, Bernd Mattiebe, Katalin Moldvay, Sigrid Nienstedt, Barbara Oswald, Christa Planck, Thomas Putze, Paul Revellio, Helga Ruf, Wolfgang Sautermeister, Dorothee Schabert, H. P. Schlotter, Herbert Schmidt, Ulrich Schultheiß, Herbert Stehle, Rosemarie Vollmer

Ausblicke – Carola Dewor, Hannelore Fehse, Johanna Jakowlev

Hannelore Fehse, Häuser in Tomerdingen, 2017. Foto: Kulturamt

Mit der Ausstellung „Ausblicke“ mit Arbeiten von Carola Dewor, Hannelore Fehse und Johanna Jakowlev (bis 12.11.2017) zeigt der Kulturverein Zehntscheuer Rottenburg den malerischen Blick von 3 Künstlerinnen auf Landschaft und Architektur. Gemeinsam ist allen Arbeiten die Auseinandersetzung mit Architektur, ohne dabei Menschen abzubilden.

Carola Dewors Arbeiten „Auf der Strecke“ beziehen sich auf eine Dokumentation der Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn.
Sie zeigen Bahnhöfe, Gleisanlagen, Industriebrachen, verlassene Zeugnisse der Industrialisierung, alltägliche Ausschnitte von Eingriffen in Landschaft und Natur, die ihre melancholische Ästhetik erst auf den zweiten Blick entfalten.

Hannelore Fehse, Häuser in Tomerdingen, 2017. Foto: Kulturamt
Hannelore Fehse, Häuser in Tomerdingen, 2017. Foto: Kulturamt

Hannelore Fehse ist fasziniert von der Kulturlandschaft der Schwäbischen Alb und einer Architektur der Angemessenheit, in der nichts überflüssig ist. Die Arbeiten spiegeln die Lebenshaltung der Menschen und ihrer Konzentration auf das Wesentliche. Konsequent stellt sie die Gebäude in ihren Grundformen dar, verändert ihre Farbigkeit und schafft so abstrahierende, neue Blicke und Darstellungen.

Johanna Jakowlev, Schwindspannung I, 2016. Foto: Kulturamt

Johanna Jakowlevs Gebäude sind Fragmente, Relikte der
Phantasie vielleicht existierender Situationen. Der Mensch als Erbauer ist verschwunden und die Mauern und Wände, in farbig gebrochener Tristesse, wirken wie Bühnenbilder einer vergangenen Welt – Traumkulissen, in denen der Betrachter Ruhe und Konzentration erfährt.

Für alle drei Künstlerinnen gilt, dass sie Orte mit ganz eigener Poesie, Rückbesinnung, Schönheit und Sehnsucht erschaffen.

Öffnungszeiten:

Mi–Fr 15–18 Uhr
Sa/So/Feiertage 13–18 Uhr

Neckar-Erlebnis-Tal e. V. lädt zum Aktionstag „Rad und Kunst“

Der Verein Neckar-Erlebnis-Tal arbeitet gerade intensiv an einer Neuausrichtung, um auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet zu sein. Seine neueste Aktivität ist der Aktionstag „Rad und Kunst“ im Neckar-Erlebnis-Tal am Sonntag, dem 24. September 2017.

Hauptversammlung: Neue Mitglieder in den Vorstand gewählt

In Starzach traf sich der Verein Ende Juli zu seiner Mitgliederversammlung. Bürgermeister Thomas Noé begrüßte die anwesenden Amtskollegen aus dem Neckar-Erlebnis-Tal, die Tourismus-Beauftragten der einzelnen Kommunen, die Fördermitglieder und die örtliche Presse.

Axel Blochwitz, 1. Vorsitzender des Vereins, hielt Rückschau auf die Aktivitäten. Er berichtete über die strategischen Überlegungen, den Verein mit Unterstützung der Agentur Kohl & Partner neu auszurichten. Zudem ist der gesamte Vorstand mit interessierten Gemeinden über eine Ausweitung des Gebietes im Gespräch.

Bei den Wahlen schied der zweite Vorsitzende Richard Caspar nach vielen Jahren erfolgreicher, engagierter Arbeit aus. Für ihn rücken zwei Mitglieder in den Vorstand nach, die erst seit kurzem dabei sind und mit frischen Ideen die Entwicklung des Vereins vorantreiben wollen.

Christina Gsell
Christina Gsell wurde zur zweiten Vorsitzenden gewählt.

Christina Gsell ist Betriebsleiterin in Rottenburg beim Eigenbetrieb „Wirtschaft Tourismus Gastronomie“ (WTG) und in dieser Funktion auch für Tourismus zuständig.

Frank Börnard
Frank Börnard ist gemeinsam mit Christina Gsell zweiter Vorsitzender.

Frank Börnard ist Wirtschaftsförderer des Interkommunalen Gewerbegebietes InPark A81, bei der Stadt Sulz am Neckar für Tourismus, Öffentlichkeitsarbeit und Kultur verantwortlich sowie Geschäftsführer des Steinbeis-Beratungszentrums impulse.ideen.innovationen.

Zur neuen Vorsitzenden der Fördermitglieder wurde Dr. Monika Laufenberg gewählt. Sie ist unter anderem zertifizierte Neckar-Landschaftsführerin und Vorsitzende des Förderverein Heimat und Kultur in Börstingen e. V..

Neuer Vorsitzender des Bürgermeister-Beirats ist Starzachs Bürgermeister Thomas Noé, der den Sulzer Bürgermeister Gerd Hieber ablöst.

Aktionstag „Rad und Kunst“ am 24. September

Frank Börnard präsentierte bei der Sitzung das Konzept „Rad und Kunst“, das auf drei Säulen beruht:

  • „Ein Faltblatt mit ausgewählten Angeboten aus dem Bereich der Kunst im Neckartal ist jetzt schon bei allen Tourist-Infos der beteiligten Gemeinden erhältlich. Dieses Faltblatt ist ein Appetit-Happen, denn die ganze Vielfalt lässt sich auf zehn Seiten gar nicht unterbringen“, so Börnard.
  • „Deshalb sind wir als zweite Säule auch im Internet aktiv. Zum einen stellt die Webseite www.radundkunst.de Künstler, Initiativen, Kunstorte und mehr ausführlich vor. Zum anderen präsentiert unsere Facebook-Seite Veranstaltungen und dient der Vernetzung.“
  • Dritte Säule ist der Aktionstag „Rad und Kunst“ im Neckar-Erlebnis-Tal. Am Sonntag, dem 24. September, sind von Oberndorf am Neckar bis Rottenburg Aktivitäten geplant. „Das reicht von offenen Ateliers, Mitmach-Aktionen und Sonderführungen bis hin zu einer Tattoo-Convention mit Street Art und Graffiti“, stellte Börnard das Spektrum vor.
Plakat Aktionstag "Rad und Kunst"
Am Sonntag, 24. September, findet der Aktionstag „Rad und Kunst“ im Neckar-Erlebis-Tal statt.

Für den Aktionstag wird landesweit in Kooperation mit der Initiative „Unser Neckar“ sowie bei der Marketingkooperation Neckartal-Radweg geworben.

Bewusstes Erleben des Neckar-Erlebnis-Tals

Allen drei Säulen ist gemein, dass sie zum bewussten Erleben des Oberen Neckartals und zum Kennenlernen der Kunst ermuntern sowie die Vernetzung fördern sollen. „Wichtig ist dabei auch, dass die Vielfalt der Kunst in der Region bekannter wird“, betont Börnard.

Dr. Monika Laufenberg ergänzte, dass der Kulturwissenschaftler Eckart Frahm erst kürzlich auf Schloss Weitenburg über „Kultur als weicher Entwicklungs- und Standortfaktor für den ländlichen Raum“ gesprochen und die Bedeutung betont hatte.

Zahlreiche Kunstschaffende und Institutionen beteiligen sich bereits an dem ambitionierten Projekt, das von Verkehrsminister Winfried Hermann mit einem landesweiten Preis ausgezeichnet wurde.

„Berlin hat vor einigen Jahren mit der längsten Kunstmeile der Welt geworben“, berichtete Börnard. „Das waren damals 45 Kilometer. Bei uns sind das co-werk in Oberndorf am Neckar dabei, der Kunstpfad in Sulz, die Galerie im Kloster und das Quartier77 in Horb, die Kulturtankstelle in Börstingen – bis hin zu zahlreichen Rottenburger Aktivitäten und vielen weiteren. Wir haben damit eine längere Kunstmeile als die Bundeshauptstadt“.