Saisonstart 2018 am kunstort ELEVEN

Der kunstort ELEVEN startet am Donnerstag, 17. Mai 2018, 20 Uhr mit einer Lesung in die Saison 2018.

Susanne Fritz stellt ihr Buch „Wie kommt der Krieg ins Kind“ vor. Mütter, die in Begleitung ihrer Töchter zur Lesung kommen, haben freien Eintritt.

Die Freiburger Autorin und Musikerin Susanne Fritz erzählt in ihrem neusten Buch ergreifend und ohne jede vorschnelle Schuldzuweisung von dem Schicksal ihrer Mutter und der ganzen Familie über mehrere Generationen.
Die Freiburger Autorin und Musikerin Susanne Fritz erzählt in ihrem neusten Buch ergreifend und ohne jede vorschnelle Schuldzuweisung von dem Schicksal ihrer Mutter und der ganzen Familie über mehrere Generationen.

»Es ist ein Wunder, dass es euch gibt, sagte meine Mutter. Alles liegt in diesen Worten, Glück und Schmerz. Dass sie uns haben leben lassen. Bei allem, was Russen und Polen erlebt hatten, bevor meine Mutter in ihre Hände fiel, haben sie sie leben lassen.«

Susanne Fritz fragt nach Menschlichkeit und Verrat, nach Identität und Sprache und zieht immer wieder historische Dokumente zu Rate. So leuchtet sie auch das deutsch-polnische Verhältnis über zwei Weltkriege hinweg mit all den historischen Umwälzungen und ihren Auswirkungen auf jeden Einzelnen aus. Susanne Fritz führt ein tief lotendes Gespräch mit der Vergangenheit, sie tut es, weil sie die verborgenen Auswirkungen auf ihr eigenes  Dasein verstehen will.

In den Atempausen ihrer Lesung setzt sich die Autorin an das alte Schulklavier und lässt sich – im Gegensatz zu ihren konzeptionellen Texten – von Improvisationen treiben.

Info und Platzreservierung (Eintritt: 12,- / 8,- / 0,- EUR):

info@kunstort-eleven-artspace.net

Tel. 0152 01929499

„Die Lesung wird gefördert durch den Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg e.V. und die Kreissparkasse Tübingen.“

Sonderausstellung: Paul Kälberer und die Stuttgarter Sezession

Zum zehnjährigen Jubiläum zeigt die Kunststiftung Paul Kälberer in Verbindung mit dem Landkreis Rottweil Werke des Malers und Grafikers Paul Kälberer, die auf Ausstellungen der Stuttgarter Sezession zu sehen waren, sowie Arbeiten befreundeter und „wahlverwandter“ Künstler aus diesem Umkreis.
Der aus der Metropole Stuttgart stammende Künstler Paul Kälberer, der sich 1926/27 im Dorf Glatt niedergelassen hatte, blieb zeit seines Lebens „assoziiertes Mitglied“ der Stuttgarter Kunstszene. Der Meisterschüler Christian Landenbergers fand Anschluss an die vom Akademielehrer Heinrich Altherr mitbegründete und geleitete Ausstellungsgemeinschaft der Stuttgarter Sezession, die in den 1920er-Jahren durch ebenso qualitätvolle wie perspektivenreiche Ausstellungen von sich reden machte.
1928 und 1929 und wieder 1947 nahm Paul Kälberer an Ausstellungen
der Stuttgarter Sezession teil.
Die Sonderausstellung „Paul Kälberer und die Stuttgarter Sezession“ veranschaulicht anhand exemplarischer Zeugnisse das künstlerische Netzwerk, in dem sich der Maler und Grafiker aus Glatt in der Zwischen- und Nachkriegszeit erfolgreich positionierte.
Kunststiftung Paul Kälberer
Paul-Kälberer-Weg 19
72172 Sulz am Neckar-Glatt

Öffnungszeiten

31. März – 28. Oktober
Sonn- und Feiertage
14.00 – 17.00 Uhr

Vernissage zur neuen Dauerausstellung Helmuth Uhrig

Am Sonntag, den 25. März 2018 um 15 Uhr wird im Berneuchener Haus Kloster Kirchberg in Sulz am Neckar die neue Sonderausstellung der Sammlung Helmuth Uhrig feierlich eröffnet.

"Helmut Uhrig: Gestalten des Alten Testaments" lautet der Titel der neuen Dauerausstellung.
„Helmut Uhrig: Gestalten des Alten Testaments“ lautet der Titel der neuen Dauerausstellung im Berneuchener Haus Kloster Kirchberg in Sulz am Neckar .

Der Geistliche Leiter des Hauses, Pfarrer Matthias Gössling, wird die Gäste begrüßen. Die Kuratorin Dr. Ingrid Helber führt in die neue Thematik und in die neuen Werke ein. Die musikalische Umrahmung übernimmt die junge Künstlerin Alma Naidu aus München.

Nach den Gleichnissen des Neuen Testaments werden dieses Jahr Kunstwerke zum Alten Testament  gezeigt – von Adam und Eva bis zur Verkündigung der Geburt Jesu durch Jesaja. Weiterhin wird die Bandbreite des künstlerischen Spektrums Helmuth Uhrigs verdeutlicht. Beim Titelbild (siehe Foto) handelt es sich um einen farbigen Glasfensterentwurf für die Christuskirche in Brühl bei Köln. Vor dem blauen, himmlischen Hintergrund tanzt und musiziert König David in wehendem Gewand.

Auf einer farbigen Zeichnung fordert der Riese Goliath lautstark die Krieger des Volkes Israel heraus und David macht sich auf den Weg zum Kampf.

Als Symbole verwendete der Künstler Farben oder nach oben geöffnete Parabeln für den göttlichen Einflussbereich. Beeindruckend sind aber auch Helmuth Uhrigs schwarz-weiße Holzschnitte mit der Reduzierung aufs Wesentliche.

Im Anschluss an die Eröffnung besteht die Gelegenheit zum Rundgang und zu interessanten Gesprächen.

Helmuth Uhrig (1906 – 1979)

…hinterließ ein umfangreiches künstlerisches Lebenswerk und machte sich vor allem im Bereich der christlichen Kunst des 20. Jahrhunderts einen Namen.

Das künstlerische Erbe Helmuth Uhrigs kann heute an vielen öffentlichen Gebäuden und evangelischen Kirchen betrachtet werden: Aus Holz, Stein, Kupfer oder Bronze schuf der Künstler unter anderem Kanzeln, Altäre, Taufsteine, Figuren und Reliefs.

Der in Heidenheim an der Brenz geborene Künstler war Mitglied der Evangelischen Michaelsbruderschaft, nach seinem Tod kam sein künstlerischer Nachlass deshalb ins Berneuchener Haus Kloster Kirchberg, das geistliches Zentrum der Bruderschaft ist. Die Sammlung wird betreut von der Kuratorin Dr. Ingrid Helber sowie dem Arbeitskreis Uhrig.

Die Kunstsammlung Helmuth Uhrig

…ist vom 25. März bis Dezember jeweils am 1. und 3. Sonntag eines Monats von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Termine sind nach Vereinbarung gerne möglich, bitte wenden Sie sich dafür an unseren Empfang. (empfang@klosterkirchberg.de, Tel: 07454-8830) Eine Führung durch die Ausstellung dauert etwa eine Stunde.

Vortragsreihe zu Orientmaler Gustav Bauernfeind

Gustav Bauernfeind (* 4. September 1848 in Sulz am Neckar; † 24. Dezember 1904 in Jerusalem) war ein deutscher Maler, Illustrator und Architekt. Er gilt als der bekannteste Orientmaler Deutschlands.

2018 widmet ihm das Bauernfeind-Museum in Kooperation mit der Volkshochschule Sulz eine Vortragsreihe.

Plakat-Bauernfeind

Im Bauernfeind-Museum ist das Schaffen des Malers mit einer Vielzahl von Werken dokumentiert. Außerdem vermitteln Text- und Bild-Dokumente Einblicke in das Leben und die Arbeit von Gustav Bauernfeind.

Der studierte Architekt bereiste erstmals 1880/81 den Vorderen Orient. 1896 übersiedelte er mit seiner Familie nach Jerusalem. Als junger Künstler hatte er sich mit Zeichnungen schweizerischer und italienischer Stadtszenen und Landschaften einen Namen gemacht. In erster Linie widmete er sich jedoch der Darstellung der Menschen und Landschaften des Heiligen Landes. Heute befindet sich hier die ständige Ausstellung des bedeutendsten deutschen Orientmalers.

Einen 360-Grad-Blick in einen Raum des Museums sehen Sie hier.

Unser Neckar Kurzfilmwettbewerb

Die Koordinierungsstelle der Initiative „Unser Neckar“ bei der WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung ruft zur Teilnahme am Kurzfilmwettbewerb auf:

#Neckarperspektiven
Welche Geschichten passieren rund um den Neckar? Welchen Blick hast Du
auf Deinen Neckar? Zeig sie uns – Deine Neckarperspektive! Gestalte Deinen
eigenen Film zum Thema und nimm damit am Wettbewerb teil.
Der Kurzfilmwettbewerb #Neckarperspektiven richtet sich an alle, die den
Neckar lieben und mit ihm leben. In Zusammenarbeit mit NaturVision Filmfestival werden in zwei Altersklassen und einer Gruppenkategorie
jeweils die drei besten Filme ausgezeichnet.
Die Preisverleihung und eine Aufführung finden im Rahmen des NaturVision
Filmfestival 2018 in Ludwigsburg statt. Verschiedene Publikationen sind geplant.

Einsendeschluss
1.6.2018

Preisverleihung
22.7.2018, 11 Uhr

Filmlänge
max. 3 Min

Kategorien

  • bis 17 Jahre
  • ab 18 Jahre
  • Gruppen

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
www.unser-neckar.de/kurzfilm2018

ARTpark startet mit dem Kunst- und Kulturprogramm 2018

Am Donnerstag, dem 25. Januar, startet der ARTpark Horb mit dem Kunst- und Kulturprogramm 2018 um 19:00 Uhr.

Mit dbaei am 25. Januar: Die Trommelgruppe Dimbaayaa. Foto: ARTpark Horb
Mit dbaei am 25. Januar: Die Trommelgruppe Dimbaayaa. Foto: ARTpark Horb

Die Gäste erwartet  ein abwechslungsreiches und lebhaftes Programm. Zu finden: hinter der Grundschule, Gutermann Strasse – Ecke Stuttgarter Strasse, in 72160 Horb am Neckar.

  • Am 25.01. wird das erste Kunstwerk im Park ausgetauscht. Bogi Balassa – eine Künstlerin aus Ungarn / KA wird eine neue Installation im Park aufstellen. Frau Balassa wird ihre Installation selbst kurz vorstellen.
  • Diakonie-Pfarrer T. Hämmerle wird ein paar Worte sprechen.
  • Die Trommelgruppe Dimbaayaa (Freudenstadt) wird aufspielen und mit ihrem Rhythmus die Kälte vertreiben und für gute / freudige Stimmung sorgen.
  • Der Kurator wird für Fragen und Anregungen anwesend sein und durch das Programm leiten.

Rad und Kunst auf der Urlaubsmesse CMT

Noch bis Sonntag, 21. Januar, ist das Neckar-Erlebnis-Tal mit dem Thema Radundkunst auf der CMT – die Urlaubsmesse in Stuttgart. Jürgen Lück vom Schwarzwälder Bote hat gerade darüber berichtet:

Guido Wolf MdL,  Minister der Justiz und für Europa des Landes Baden-Württemberg, war zu Besuch auf dem Stand des Neckar-Erlebnis-Tals. Foto: Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg
Guido Wolf MdL, Minister der Justiz und für Europa des Landes Baden-Württemberg, war zu Besuch auf dem Stand des Neckar-Erlebnis-Tals. Foto: Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg

Hörstück von Monika Golla

hr2 The Artist’s Corner | Samstag, 6. Januar 2018, 23.00 Uhr

Monika Golla

„Als würde ein Windchen über die Nadelspitze pfeifen“

Hörstück | hr 2018, Ursendung

„Wie das Wummern eines Schiffsmotors ein heulender Wind das helle Glöckchen wie ein pfeifendes S die kreischende Bremse eines Schnellzugs sanftes Rauschen messerscharf wie eine Klinge so ein feines Piepen sch sch sch wie eine Turbine ganz weit weg in angenehmer Tonlage von nun an für immer fies bis zur Ohnmacht.“ …

… so resümiert die Klangkünstlerin Monika Golla die unzähligen Interviews mit Tinnitus-Betroffenen. Sie ließ sich den „kleinen Mann im Ohr“ von Leidtragenden genau beschreiben, destillierte und realisierte anhand dieser Informationen etliche Einzelgeräusche und verwob sie zu dem für hr2-kultur komponierten Hörstück – ergänzt um die reale Stimme von Katja Uffelmann.

Zu hören am 6.1.2018 ab 23.00 Uhr im hr 2 KulturRadio oder live stream unter:

http://www.hr2.de/literatur/hoerspiel-feature/the-artists-corner–monika-golla–als-wuerde-ein-windchen-ueber-die-nadelspitze-pfeifen,epg-the-artists-corner-148.html

„KrippenSpiele“ in der Zehntscheuer Rottenburg

Unter dem Titel „KrippenSpiele“ zeigt der Kulturverein Zehntscheuer vom 29. November bis 7. Januar 2018 Arbeiten von etwa 30 Künstlerinnen und Künstlern.

Die ältesten Darstellungen der Geburt Christi stammen bereits aus dem 4. Jahrhundert und finden sich in der Ikonografie mit der Krippe im Stall, dem Stern von Bethlehem und den heiligen 3 Königen in immer wiederkehrenden Bildmotiven der Kunstgeschichte bis heute.

Diese Ausstellung belebt den kunstgeschichtlichen Aspekt neu und ermöglicht durch den Titel „KrippenSpiele“ den Teilnehmern bei der Auswahl ihrer künstlerischen Techniken und Darstellungsformen auch szenische Beiträge, Fotos, Performances und Klanginstallationen, neben den klassischen Techniken Zeichnungen, Malerei und Skulptur.

Die Ausstellung präsentiert religiöse, aber auch distanzierte und kritische Haltungen zur Weihnachtsgeschichte.

Teilnehmende Künstler:

Susanne Brändle, Gertrud Buder, Petra Ariane Ehinger, Ralf Ehmann, Hannelore Fehse, Renate Gaisser, CHC Geiselhart, Axel von Criegern, Anina Gröger, Klaus Hack, Thomas Heger, Susanne Höfler, Mandy Kabirschke, EBBA Kaynak, Bernd Mattiebe, Katalin Moldvay, Sigrid Nienstedt, Barbara Oswald, Christa Planck, Thomas Putze, Paul Revellio, Helga Ruf, Wolfgang Sautermeister, Dorothee Schabert, H. P. Schlotter, Herbert Schmidt, Ulrich Schultheiß, Herbert Stehle, Rosemarie Vollmer

Ausblicke – Carola Dewor, Hannelore Fehse, Johanna Jakowlev

Hannelore Fehse, Häuser in Tomerdingen, 2017. Foto: Kulturamt

Mit der Ausstellung „Ausblicke“ mit Arbeiten von Carola Dewor, Hannelore Fehse und Johanna Jakowlev (bis 12.11.2017) zeigt der Kulturverein Zehntscheuer Rottenburg den malerischen Blick von 3 Künstlerinnen auf Landschaft und Architektur. Gemeinsam ist allen Arbeiten die Auseinandersetzung mit Architektur, ohne dabei Menschen abzubilden.

Carola Dewors Arbeiten „Auf der Strecke“ beziehen sich auf eine Dokumentation der Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn.
Sie zeigen Bahnhöfe, Gleisanlagen, Industriebrachen, verlassene Zeugnisse der Industrialisierung, alltägliche Ausschnitte von Eingriffen in Landschaft und Natur, die ihre melancholische Ästhetik erst auf den zweiten Blick entfalten.

Hannelore Fehse, Häuser in Tomerdingen, 2017. Foto: Kulturamt
Hannelore Fehse, Häuser in Tomerdingen, 2017. Foto: Kulturamt

Hannelore Fehse ist fasziniert von der Kulturlandschaft der Schwäbischen Alb und einer Architektur der Angemessenheit, in der nichts überflüssig ist. Die Arbeiten spiegeln die Lebenshaltung der Menschen und ihrer Konzentration auf das Wesentliche. Konsequent stellt sie die Gebäude in ihren Grundformen dar, verändert ihre Farbigkeit und schafft so abstrahierende, neue Blicke und Darstellungen.

Johanna Jakowlev, Schwindspannung I, 2016. Foto: Kulturamt

Johanna Jakowlevs Gebäude sind Fragmente, Relikte der
Phantasie vielleicht existierender Situationen. Der Mensch als Erbauer ist verschwunden und die Mauern und Wände, in farbig gebrochener Tristesse, wirken wie Bühnenbilder einer vergangenen Welt – Traumkulissen, in denen der Betrachter Ruhe und Konzentration erfährt.

Für alle drei Künstlerinnen gilt, dass sie Orte mit ganz eigener Poesie, Rückbesinnung, Schönheit und Sehnsucht erschaffen.

Öffnungszeiten:

Mi–Fr 15–18 Uhr
Sa/So/Feiertage 13–18 Uhr