ARTpark startet mit dem Kunst- und Kulturprogramm 2018

Am Donnerstag, dem 25. Januar, startet der ARTpark Horb mit dem Kunst- und Kulturprogramm 2018 um 19:00 Uhr.

Mit dbaei am 25. Januar: Die Trommelgruppe Dimbaayaa. Foto: ARTpark Horb
Mit dbaei am 25. Januar: Die Trommelgruppe Dimbaayaa. Foto: ARTpark Horb

Die Gäste erwartet  ein abwechslungsreiches und lebhaftes Programm. Zu finden: hinter der Grundschule, Gutermann Strasse – Ecke Stuttgarter Strasse, in 72160 Horb am Neckar.

  • Am 25.01. wird das erste Kunstwerk im Park ausgetauscht. Bogi Balassa – eine Künstlerin aus Ungarn / KA wird eine neue Installation im Park aufstellen. Frau Balassa wird ihre Installation selbst kurz vorstellen.
  • Diakonie-Pfarrer T. Hämmerle wird ein paar Worte sprechen.
  • Die Trommelgruppe Dimbaayaa (Freudenstadt) wird aufspielen und mit ihrem Rhythmus die Kälte vertreiben und für gute / freudige Stimmung sorgen.
  • Der Kurator wird für Fragen und Anregungen anwesend sein und durch das Programm leiten.

Rad und Kunst auf der Urlaubsmesse CMT

Noch bis Sonntag, 21. Januar, ist das Neckar-Erlebnis-Tal mit dem Thema Radundkunst auf der CMT – die Urlaubsmesse in Stuttgart. Jürgen Lück vom Schwarzwälder Bote hat gerade darüber berichtet:

Guido Wolf MdL,  Minister der Justiz und für Europa des Landes Baden-Württemberg, war zu Besuch auf dem Stand des Neckar-Erlebnis-Tals. Foto: Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg
Guido Wolf MdL, Minister der Justiz und für Europa des Landes Baden-Württemberg, war zu Besuch auf dem Stand des Neckar-Erlebnis-Tals. Foto: Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg

Hörstück von Monika Golla

hr2 The Artist’s Corner | Samstag, 6. Januar 2018, 23.00 Uhr

Monika Golla

„Als würde ein Windchen über die Nadelspitze pfeifen“

Hörstück | hr 2018, Ursendung

„Wie das Wummern eines Schiffsmotors ein heulender Wind das helle Glöckchen wie ein pfeifendes S die kreischende Bremse eines Schnellzugs sanftes Rauschen messerscharf wie eine Klinge so ein feines Piepen sch sch sch wie eine Turbine ganz weit weg in angenehmer Tonlage von nun an für immer fies bis zur Ohnmacht.“ …

… so resümiert die Klangkünstlerin Monika Golla die unzähligen Interviews mit Tinnitus-Betroffenen. Sie ließ sich den „kleinen Mann im Ohr“ von Leidtragenden genau beschreiben, destillierte und realisierte anhand dieser Informationen etliche Einzelgeräusche und verwob sie zu dem für hr2-kultur komponierten Hörstück – ergänzt um die reale Stimme von Katja Uffelmann.

Zu hören am 6.1.2018 ab 23.00 Uhr im hr 2 KulturRadio oder live stream unter:

http://www.hr2.de/literatur/hoerspiel-feature/the-artists-corner–monika-golla–als-wuerde-ein-windchen-ueber-die-nadelspitze-pfeifen,epg-the-artists-corner-148.html

„KrippenSpiele“ in der Zehntscheuer Rottenburg

Unter dem Titel „KrippenSpiele“ zeigt der Kulturverein Zehntscheuer vom 29. November bis 7. Januar 2018 Arbeiten von etwa 30 Künstlerinnen und Künstlern.

Die ältesten Darstellungen der Geburt Christi stammen bereits aus dem 4. Jahrhundert und finden sich in der Ikonografie mit der Krippe im Stall, dem Stern von Bethlehem und den heiligen 3 Königen in immer wiederkehrenden Bildmotiven der Kunstgeschichte bis heute.

Diese Ausstellung belebt den kunstgeschichtlichen Aspekt neu und ermöglicht durch den Titel „KrippenSpiele“ den Teilnehmern bei der Auswahl ihrer künstlerischen Techniken und Darstellungsformen auch szenische Beiträge, Fotos, Performances und Klanginstallationen, neben den klassischen Techniken Zeichnungen, Malerei und Skulptur.

Die Ausstellung präsentiert religiöse, aber auch distanzierte und kritische Haltungen zur Weihnachtsgeschichte.

Teilnehmende Künstler:

Susanne Brändle, Gertrud Buder, Petra Ariane Ehinger, Ralf Ehmann, Hannelore Fehse, Renate Gaisser, CHC Geiselhart, Axel von Criegern, Anina Gröger, Klaus Hack, Thomas Heger, Susanne Höfler, Mandy Kabirschke, EBBA Kaynak, Bernd Mattiebe, Katalin Moldvay, Sigrid Nienstedt, Barbara Oswald, Christa Planck, Thomas Putze, Paul Revellio, Helga Ruf, Wolfgang Sautermeister, Dorothee Schabert, H. P. Schlotter, Herbert Schmidt, Ulrich Schultheiß, Herbert Stehle, Rosemarie Vollmer

Ausblicke – Carola Dewor, Hannelore Fehse, Johanna Jakowlev

Hannelore Fehse, Häuser in Tomerdingen, 2017. Foto: Kulturamt

Mit der Ausstellung „Ausblicke“ mit Arbeiten von Carola Dewor, Hannelore Fehse und Johanna Jakowlev (bis 12.11.2017) zeigt der Kulturverein Zehntscheuer Rottenburg den malerischen Blick von 3 Künstlerinnen auf Landschaft und Architektur. Gemeinsam ist allen Arbeiten die Auseinandersetzung mit Architektur, ohne dabei Menschen abzubilden.

Carola Dewors Arbeiten „Auf der Strecke“ beziehen sich auf eine Dokumentation der Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn.
Sie zeigen Bahnhöfe, Gleisanlagen, Industriebrachen, verlassene Zeugnisse der Industrialisierung, alltägliche Ausschnitte von Eingriffen in Landschaft und Natur, die ihre melancholische Ästhetik erst auf den zweiten Blick entfalten.

Hannelore Fehse, Häuser in Tomerdingen, 2017. Foto: Kulturamt
Hannelore Fehse, Häuser in Tomerdingen, 2017. Foto: Kulturamt

Hannelore Fehse ist fasziniert von der Kulturlandschaft der Schwäbischen Alb und einer Architektur der Angemessenheit, in der nichts überflüssig ist. Die Arbeiten spiegeln die Lebenshaltung der Menschen und ihrer Konzentration auf das Wesentliche. Konsequent stellt sie die Gebäude in ihren Grundformen dar, verändert ihre Farbigkeit und schafft so abstrahierende, neue Blicke und Darstellungen.

Johanna Jakowlev, Schwindspannung I, 2016. Foto: Kulturamt

Johanna Jakowlevs Gebäude sind Fragmente, Relikte der
Phantasie vielleicht existierender Situationen. Der Mensch als Erbauer ist verschwunden und die Mauern und Wände, in farbig gebrochener Tristesse, wirken wie Bühnenbilder einer vergangenen Welt – Traumkulissen, in denen der Betrachter Ruhe und Konzentration erfährt.

Für alle drei Künstlerinnen gilt, dass sie Orte mit ganz eigener Poesie, Rückbesinnung, Schönheit und Sehnsucht erschaffen.

Öffnungszeiten:

Mi–Fr 15–18 Uhr
Sa/So/Feiertage 13–18 Uhr

Weihnachtsbräuche und Weihnachtskunst im schwäbischen Raum

Über die Jahreswende 2017/18 verwandelt sich das Kultur- und Museumszentrum Schloss Glatt in ein „Weihnachtsland“. In einer Sonderausstellung wird die Vielfalt an Brauch- und Kunstformen veranschaulicht, die das Weihnachtsfest in Baden-Württemberg und Bayerisch-Schwaben hervorgebracht hat.

Ab 18. November zeigt der Landkreis Rottweil in Verbindung mit der Stadt Sulz am Neckar und dem Bürger- und Kulturverein Schloss Glatt im Kultur- und Museumszentrum Schloss Glatt die Ausstellung „Weihnachtsbräuche und Weihnachtskunst im schwäbischen Raum“. Präsentiert werden exemplarische Zeugnisse der Festkultur, die für den schwäbischen Raum von historischer (und aktueller) Bedeutung sind. Die ausgestellten Kunstwerke und Objekte, Druckwerke und Manuskripte stammen großenteils aus Museen, Bibliotheken, Archiven und privaten Sammlungen in Baden-Württemberg und Bayerisch-Schwaben.

Werkstatt Hans Rueland, Anbetung der Könige, 1474, Sammlung Dursch, Dominikanermuseum Rottweil (Foto: HP Kammerer, Rottweil)
Werkstatt Hans Rueland, Anbetung der Könige, 1474, Sammlung Dursch, Dominikanermuseum Rottweil (Foto: HP Kammerer, Rottweil)

Vielfalt der Brauchformen – Vielfalt der Kunstformen

Weihnachten ist im Kulturkreis der römisch-katholischen und der evangelischen Kirchen das populärste Fest im Jahreslauf. Das Weihnachtsfest wandelte sich in der Neuzeit von einem Kirchenfest zu einem vorwiegend privaten und zunehmend profanen Familienfest. Um das Weihnachtsfest rankt sich ein Geflecht von Bräuchen; der Vielfalt der Brauchformen entspricht die Vielfalt der Kunstformen.

DEU, Deutschland,
Photo:©Roland Rasemann

Die kulturgeschichtliche Ausstellung ist in acht Themenbereiche gegliedert. Der Dokumentationsschwerpunkt liegt auf der Weihnachtskrippe als symbolträchtigster Manifestationsform der Festkultur. Die ersten beiden Abteilungen sind den Wurzeln von Krippenbräuchen und Krippenkunst gewidmet: der Verehrung des Jesuskindes und der Darstellung der Weihnachtsgeschichte in der Kirchenkunst. In fünf Abteilungen werden unter verschiedenen Sachaspekten die Entwicklungslinien der Krippenkultur im südwestdeutschen Raum an exemplarischen Beispielen aufgezeigt. In einer weiteren Abteilung wird die bunte Fülle der Weihnachtsbräuche, die sich rund um Weihnachtskrippe und Christbaum entfaltet hat, anhand ausgewählter Beispiele veranschaulicht.

Eröffnung am Samstag, dem 18. November

Die Ausstellung „Weihnachtsbräuche und Weihnachtskunst im schwäbischen Raum“ wird am Samstag, 18. November, um 16 Uhr von Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel eröffnet. Kreisarchivar Bernhard Rüth führt in den Themenbereich der Weihnachtsbräuche und der Weihnachtskunst ein. Die Veranstaltung wird vom Büchele-Quartett mit weihnachtlichen Liedern und Instrumentalstücken aus Oberschwaben umrahmt.

Öffnungszeiten

Die Weihnachtsausstellung, zu der ein Begleitbuch erscheint, ist bis zum 4. Februar jeweils freitags bis sonntags von 14 Uhr bis 17 Uhr zu besichtigen. Am 24. und am 31. Dezember bleibt das Kultur- und Museumszentrum Schloss Glatt geschlossen.

Der Räuber Hannikel kehrt 2018 zurück nach Sulz am Neckar

Die Theatergruppe der Narrenzunft Sulz lässt den legendären Räuber Hannikel zurückkehren. Am 20., 21. und 22. Juli 2018 gibt es ein turbulentes Räuberstück auf der Burgruine Albeck.

Räuberhauptmann Hannikel wurde am 17. Juli anno 1787 an einer Linde die Schlinge um den Hals gelegt.

Nach 230 Jahren kehrt „der Räuberhauptmann Hannikel“ nach Sulz zurück. Die Narrenzunft Sulz macht das möglich und zwar an einem ganz besonderen Ort. Es wird hier in Sulz auf der Ruine Albeck, im Palas und im Burggraben, gespielt.

Die Legende vom Regenfluch

Wagnis Freilichttheater? Wagnis Naturtheater? Wetterrisiko? Macht euch keine Sorgen, das Sulzer Kinderfest ist ja bereits vorbei. Zur Erinnerung: Der Volksmund besagt, dass der Räuberhauptmann Hannikel, als ihm droben auf der Schillerhöhe, an jenem 17. Juli anno 1787 an einer Linde die Schlinge um den Hals gelegt wurde, das Sulzer Kinderfest mit einem Fluch belegt hat, nämlich dass es für alle Zeiten verregnet sein soll. In Wahrheit hat Hannikel, als sein letztes Stündlein geschlagen hatte, zwar eher reumütig auf sein Räuberdasein zurück geblickt, so hat es damals der Geistliche festgehalten. Doch die Sache mit dem Regenfluch hielt sich im Volke hartnäckig, zumal seither kaum ein Kinderfest von einem Regenschauer verschont blieb.

Jürgen Hartmann ist ein Theatermensch und seit über 25 Jahren in der Theatergruppe der Narrenzunft „Open Air“ erprobt, bei etlichen Aufführungen hinterm Rathaus. Die Idee dieses Stück zu schreiben, reifte in ihm, als der langjährige Stadtrat und Vorsitzende des Fördervereins Ruine Albeck, Karl-Albert Ziegler, mal erwähnte, dass die Ruine eine ideale Kulisse für ein Theaterstück wäre. Und diese Idee ließ Hartmann nicht mehr los. Lange überlegte und suchte er, welches Stück man da oben spielen könnte. Aber er fand einfach nichts Passendes. Ein paar glückliche Umstände kamen dann zusammen. Zum einen bekam Hartmann das Buch „Schäffer, Räuberfänger“ in die Finger, das die Geschichte des Sulzer Oberamtmanns Jacob Schäffer beschreibt, einem der ersten Kriminalisten, der schildert, wie er im 18. Jahrhundert daranging, der Räuberplage Herr zu werden. Zum anderen besuchte er mehrere Freilicht- und Naturtheater, unter anderem das in Hayingen, wo gerade ein Räuberstück aufgeführt wurde. Das rundete dann die Idee ab, nicht mehr nach einem fertigen Stück zu suchen, sondern selbst eines zu schreiben.

Räuber Hannikel überfällt mit seiner Bande eine Pferdekutsche.
Räuber Hannikel überfällt mit seiner Bande eine Pferdekutsche.

Turbulentes Räuberstück

Es entstand ein turbulentes Räuberstück, mit Moritaten, mit viel schwäbischem und unschwäbischem Geschwätz, mit Höhen und Tiefen, mit Traurigkeit und Witz. Denn „der Räuberhauptmann Hannikel“ ist alles andere als nur ein Lustspiel, wo ihr aus dem Lachen nicht mehr herauskommt. Es ist ein Volksstück aus witzigen, aber auch aus tragischen Passagen. Ihr könnt mit Sicherheit herzhaft lachen, aber es könnte auch das eine oder andere Tränchen fließen. Wie im richtigen Leben halt.

Der erste Akt beginnt im Palas mit einer Szene auf dem Markt, wo alle Schauspieler auf der Bühne sind. Es folgt eine Szene im Pfarrhaus, wo der Fischinger Pfarrer Bürkle mit seiner Haushälterin überfallen wird, und eine weitere Szene in der Grotte, wo die Räuber ihren Überfall feiern. Zum zweiten Akt aber dürft ihr wandern, denn der spielt im Burggraben. Dort gibt es einen spektakulären Überfall auf eine Pferdekutsche, einen grausigen Mord und die Jagd auf die Gaunerbande nimmt ihren Lauf. Im dritten Akt, wieder im Palas, wird’s ein bisschen ernster, denn der schildert die Gefangennahme von Hannikel in der Schweiz, den Prozess und seine Verurteilung. Zwischen den drei Akten gibt es jeweils eine Pause, wo man etwas essen und trinken kann.

ARTpark eröffnet am 16. November in Horb

Vom Schattendasein zum Kunstort

Schon bei Gründung der Stadt Horb entstand als „Alter Friedhof“ ein Park. Der Friedhof wurde 1903 verlegt, der Park wurde Spielplatz und Begegnungsplatz für Kinder.

Der ARTpark liegt zentral – und doch führte der Ort lange ein Schattendasein.
Der ARTpark liegt zentral – und doch führte der Ort lange ein Schattendasein.

Nach dem Bau der Grundschule und des Hospitals geriet der Park in ein Schattendasein. Jetzt wird er als zentraler Ort mit seinem bestehenden Wegesystem und der einzigartigen Hanglage ein Platz für ArtKunst im Freien, ergänzt durch Veranstaltungen: der ARTpark.

Startschuss am 16. November

African Rhythm gastiert mit einer Live Performance .
African Rhythm gastiert mit einer Live Performance .

Die Startveranstaltung beginnt am 16. November um 18:30 Uhr – mit einer Begrüßung und einem „Startschuss“ durch die Partner, Vorstellung der Künstler und Werke sowie Musik und Feuershow.

Näheres unter www.ARTpark-Horb.de

kunstort ELEVEN artspace beendet Saison

Die letzten Künstlerinnen und Künstler, die im Sommer im kunstortELEVENartspace bis zu drei Monaten gelebt und gewirkt haben, sind wieder abgereist.

kunstortELEVENartspace beendet Saison
Die Zeit des direkten Experiments und internationalen Austauschs zwischen Kunst & Börstingen geht für 2017zu Ende.

Ab Mitte Mai 2018 geht es dann wieder los in Börstingen. Die Künstlerinnen und Künstler sagen Ade mit einem Video der Abschlussperformance „Mad Hatters Beer Party“, die im Rahmen des Aktionstag „Rad und Kunst“ stattfand.

Die Teegesellschaft des verrückten Hutmachers aus „Alice im Wunderland“ stand Pate für das Vorhaben.

Sie wurde entwickelt von Margarita Rozenberg (ISR), Helena Hartmann (GER), Baishali Das (IND), Evelyn Wong (CAN) and Joseph Horejs (USA) – und gezeigt am Wahlsonntag, 24. September vor dem „Gasthaus Lamm“ (danke an die Gastgeber Steffi & Ralf Striebel).