Orte

Kunst erleben und entdecken am Oberen Neckar

Das Neckar-Erlebnis-Tal erstreckt sich von Sulz bis Rottenburg am Neckar.  Jeder Ort hat seinen eigenen, unverwechselbaren Charakter und für Reisende wie Einheimische viel zu bieten. Wer Radfahren und Kunsterlebnis miteinander verbindet, entdeckt vom Museumszentrum über historische Kleinode bis hin zu Galerien und Kunst im öffentlichen Raum immer wieder Neues und Faszinierendes. Durch einen Klick auf die Ortsnamen gelangen Sie zur jeweiligen Webseite der Gemeinden.

Eutingen

In den Fluren des Rathauses werden in der östlichsten Gemeinde des Landkreises Freudenstadt wechselnde Kunstausstellungen gezeigt. Dabei hat Kunst in den schon seit der Steinzeit besiedelten Ortsteilen Eutingen, Göttelfingen, Rohrdorf und Weitingen eine sehr lange Tradition. Bei Grabungen in den Jahren 2001/2002 wurde eine Götterhalle mit den sogenannten „Zwölfgöttern“ gefunden.

Bei Grabungen wurde eine Götterhalle mit den sogenannten „Zwölfgöttern“ gefunden.
Bei Grabungen wurde eine Götterhalle mit den sogenannten „Zwölfgöttern“ gefunden.

Die zwölf olympischen Götter hatten im Altertum große Bedeutung. Sie wurden oft als Gemälde und im Relief, aber auch in Form von Statuengalerien dargestellt. Im Mittelmeerraum sind alle diese vollplastischen Götterreihen verloren gegangen, so dass die Figurengruppe von Rohrdorf das einzige erhaltene Zeugnis einer großplastischen Darstellung der Zwölfgötter aus dem Altertum darstellt.

Nachbildungen eines Teils der gefundenen Götter können im Eingangsbereich des Rathauses in Eutingen während der Öffnungszeiten besichtigt werden. Zudem befindet sich eine Schautafel am Fundort im Gewerbegebiet Hummelberg.

Horb

Historische Kunst zeigt am Marktplatz das Stadtmuseum Horb. Grabbeigaben aus der Völkerwanderungszeit, Schriften aus dem Bauernkrieg, sakrales Kunsthandwerk, Genremalerei aus dem Biedermeier, Stadtansichten oder neuzeitliche Nachtwächterkontrolluhren sind hier zu entdecken.

Zeitgenössische Kunst bieten in Wechselausstellungen unter anderem die Galerie des Kunstvereins Oberer Neckar e. V. und das Forum des Projekt Zukunft e. V. im Kloster bei der Stiftskirche, die KUNST im RATHAUS am Marktplatz und die kleine private Galerie raum für kunst im Stubenschen Schlösschen. Moderne Skulpturen bereichern viele öffentliche Plätze. Als zentral gelegener Ort bietet der der ARTpark mit seinem bestehenden Wegesystem und der einzigartigen Hanglage einen Platz für ArtKunst im Freien, ergänzt durch Veranstaltungen.

Im Atelier Blaues Fachwerk in Horb-Mühlen, Hofgarten 3, gibt es Landschaftsaquarelle, Ölbilder, Portraits und Reliefbilder zu sehen.

Die Künstlerin Karin Bandomer hat achtzig Ausstellungen im In- und Ausland gemacht. In zehn verschiedenen Ländern sind Gemälde im Privatbesitz. WeitereTätigkeitsbereiche sind perspektivische Wandmalerei,  Parament – und Kirchenfensterentwürfe und Postkarten.

Bei Interesse kann Karin Bandomer unter folgender Rufnummer kontaktiert werden: 07451 4853.

Weitere Informationen über das bunte Kunst- und Kulturleben in Horb finden Sie unter www.horb.de.

Rottenburg

Die Bischofsstadt Rottenburg am Neckar ist reich an kulturellen Schätzen und Veranstaltungen. Das römische Sumelocenna-Museum sowie das Diözesanmuseum des Bistums Rottenburg-Stuttgart laden zu einem Besuch ein. Wechselnde Sonderausstellungen in beiden Museen ergänzen das Angebot.

Zudem organisiert der Kulturverein eine Reihe an Konzerten auf dem Marktplatz und im Kulturzentrum Zehntscheuer sowie wechselnde Ausstellungen. Das Kulturzentrum Zehntscheuer beheimatet auch das Sülchgaumuseum, in dem eine Dauerausstellung zu Vorderösterreich (1381-1806) und Wechselausstellungen zur Stadtgeschichte zu sehen sind. Das Kunst- und Kulturleben wird ebenfalls durch den Künstlerhof Rottenburg geprägt.

Künstlerhof in Rottenburg
In den historischen Gebäuden des früheren Spitalhofs in der Klausenstraße 25 haben 11 Künstler ihre eigenen Atelierräume.

Rottenburgs kulturelles Leben wird zusätzlich belebt durch verschiedenste Feste und Feierlichkeiten, sodass die Stadt und das anschließende Neckar-Erlebnis-Tal zu jeder Jahreszeit ein attraktives Reiseziel darstellen.

Starzach

Die reichen Kohlendioxidvorkommen des „Schwäbischen Sauerlands“ zwischen Bad Niedernau und Bad Imnau bildeten seit Ende des 19. Jahrhunderts für über 100 Jahre die Grundlage eines eigenen Wirtschaftszweiges, der sogenannten „Kohlensäureindustrie“. In Börstingen und Eyach arbeiteten teilweise mehr als 100 Menschen im Dreischichtbetrieb an der Förderung, Komprimierung und dem Versand des Industriegases. Bis heute lebendig ist die Mineralwasser- und Heilwasserabfüllung in der Region. Auch sie hat ihre Wurzeln im „Sprudelnden Gold“ – dem Bodenschatz Kohlendioxid aus dem tiefen Untergrund.

Ein willkommener Halt bei Radlern – die „Kulturtankstelle” in Börstingen.
Ein willkommener Halt bei Radlern – die „Kulturtankstelle” in Börstingen.

Das Dorfmuseum „Kulturtankstelle“ am Neckartalradweg in Starzach-Börstingen erzählt die Geschichte der Kohlensäureindustrie anhand von Alltags- und Gebrauchsgegenständen, wie z. B. einem Antriebs-Rad für die Verdichtung des Kohlendioxid-Gases (siehe Foto). Die uns so bekannte Perlenflasche als Behältnis für das perlende, kohlensäurehaltige Mineral- wasser, ist ein schönes Beispiel für künstlerisch wohlgestaltete Alltagsgegenstände.

Die Geschichte der Kohlensäure und ihre geologischen Grundlagen sind Teil der Dauerausstellung des Dorfmuseums. Öffnungszeiten siehe www.dorfmuseum-kulturtankstelle.de

Sulz

In der Stadt am Neckar gab und gibt es ein vielfältiges kulturelles und künstlerisches Leben. Von römischen  Götterfiguren im Römerkeller-Museum über die legendäre Bernstein-Schule von HAP Grieshaber und die Arbeit aktueller Künstler wie Norbert Stockhus bis zu Darstellungen aus dem Orient im Bauernfeind Museum reicht das Spektrum.

Bauernfeind Museum

Der bedeutendste deutsche Orientmaler Gustav Bauernfeind wurde 1848 in Sulz am Neckar geboren. Sein Schaffen ist im Bauernfeindmuseum mit einer Vielzahl von Werken dokumentiert.

Kunststiftung Paul Kälberer

Atelier und Garten des Malers und Grafikers Paul Kälberer (1896–1974) spiegeln sein Lebensumfeld wider; sie sind in authentischem Zustand erhalten.

Kultur- und Museumszentrum Schloss Glatt

Das Kultur- und Museumszentrum (KMZ) Schloss Glatt ist eine der meistbesuchten Kultureinrichtungen zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb.

Im Blick­punkt des Schloss­mu­se­ums im Ost-
flü­gel des Schlos­ses steht das Ver­hält­nis der Herr­schaft zu den Un­ter­ta­nen.

Das Adels­mu­se­um im Ost­flü­gel des Schlos­ses ver­an­schau­licht die Le­bens­for­men des Adels in Mit­tel­al­ter und frü­her Neu­zeit.

Das Bau­ern­mu­se­um in der Zehnt­scheu­er gibt einen Ein­blick in den länd­lich-bäu­er­li­chen All­tag in den Dör­fern der Re­gi­on.

Die Ga­le­rie Schloss Glatt ist Kunst­mu­se­um und Aus­stel­lungs­in­sti­tut; sie ver­steht sich als Schau­fens­ter der Kunst in der Re­gi­on.

Gleich vier Museen beherbergt das Kultur- und Museumszentrum Schloss Glatt.
Gleich vier Museen beherbergt das Kultur- und Museumszentrum Schloss Glatt.

Stadthalle im Backsteinbau

Im Foyer werden wechselnde Kunstausstellungen gezeigt.

Infos zu aktuellen Veranstaltungen

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